Entscheidung gefallen

Schluss mit anbiedern und hausieren gehen – ich mache es selbst.
Die Torwächter auf dem Königsweg lassen mich nicht ins Gelobte Land? So sei es. Dann halte ich es eben mit Nietzsche, der da schrieb: »Ich lobe das Land nicht, in dem Milch und Honig fließen« – und gehe meinen eigenen Weg.
Trümmerteilchen ist definitiv ein kontroverses Buch, ein Roman, der es nicht darauf anlegt, jedem zu gefallen. Hier wird kein Happy End erzwungen, sondern eine Geschichte konsequent zu Ende erzählt. Und wenn diese Geschichte von Hoffnungen und Träumen handelt, können nicht alle davon in Erfüllung gehen, einige müssen scheitern.
Damit passt Trümmerteilchen in unsere Zeit, aber (so wie es aussieht) nicht in ein Verlagsprogramm. Dort setzt man auf Cicklit und Feel-Good-Romane (alleine diese Begriffe – gruselig), dort reitet man jeden Trend zu Tode, bis auch das letzte (schlechte) Plagiat über die Theke geht (Stichwort: Vampirschmonzetten und Mummy-Porn).
Obwohl, den Mummy-Porn (Mütterporno) muss man außen vorlassen, den an den hat sich auch kein Verlag getraut, bis die Autorin ihre Shades of Grey selbst publiziert hat und schnell zum meistverkauften Ebook aller Zeiten wurde. Erst mit dem Erfolg kamen die Verlage.
Diese Zeiten sind für Verlage nicht einfach. Manche sterben, andere werden übernommen, keiner will ein Risiko eingehen. Lieber bleibt man beim altbewährten Schema: Starautor einkaufen, sein Buch veröffentlichen und mit großem Marketingbudget in die Buchläden drücken. Dazu unzählige Rezensionsexemplare verschicken, damit am Ende zwei-drei lobende Stimmen zusammenkommen, die etwas von »Meisterwerk« oder »Geniestreich« schwadronieren. (Kann sein, dass ich an dieser Stelle etwas polemisch werde – aber sei es drum, mir egal.)
Gesetz den Fall Trümmerteilchen wäre von einer Agentur aufgenommen worden, bis das Manuskript an einen Verlag verkauft und von diesem veröffentlicht worden wäre, wäre es 2016.
Habe ich erwähnt, dass Geduld keine meiner Stärken ist?
Als unbekannter Autor mit einem Erstlingswerk bei Verlag X, dürfte ich nicht auf Werbung für mein Buch hoffen, darum müsste ich mich selbst kümmern. Wo also läge mein Vorteil bei einer Verlagsveröffentlichung? Bei einem Korrektor, einem Lektor, Grafikern und einer höheren Akzeptanz seitens des stationären Buchhandels.
Doch wie der Zufall so will redet man, tauscht sich aus und stellt fest, dass sich im eigenen Umfeld ein Korrektor-Lektor und der ein oder andere Grafiker befinden. Alles was mir als Selfpublisher (neudeutsch für Selbstverleger) fehlt, ist die Akzeptanz im Buchhandel – die muss ich mir erarbeiten.
Dank neuer (besserer) Konditionen kann ich euch die Trümmerteilchen zu einem fairen Marktpreis bieten. Geplant ist derzeit eine Veröffentlichung im November dieses Jahres. Die Taschenbuchausgabe möchte ich bei einer Länge von ca. 300 Seiten für 9,99 Euro anbieten, beim Ebook schwanke ich noch. Sind 3,99 Euro okay? Oder soll ich doch lieber tiefer ansetzen, sagen wir bei 2,99 Euro?
Noch ist ein bisschen Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Jetzt gilt es erstmal, ein gutes Cover und einen ansprechenden Klappentext zu kreieren.
Ich halte euch auf dem Laufenden.

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