Lesertreffen

Aufstehen, so beginnt der Tag, lässt sich nicht vermeiden, ebenso wie der Kaffee gleich danach. Erst dann startet der Tag wirklich. Heute habe ich frei – mal wieder. Teilzeit arbeiten … ich sage es euch, dafür verzichte ich gerne auf Auto, Handy und anderen Schnickschnack.

Nachdem der Rechner hochgefahren ist, kontrolliere ich die Mails. Gibt es etwas neues aus der Leserunde? Irgendwelche Anfragen? Sonst was? Es gibt: Sonst was. Eine Mail über Lovelybooks, jemand hat mein Buch gefunden, die Leseprobe gelesen, fand es gut, will es haben. Aber nicht vom bösen Großkonzern – kann ich nachvollziehen.Sie wohnt in der Nähe, wir verabreden einen Treffpunkt: Neutraler Ort, Penny-Parkplatz, 14 Uhr.

Irgendwie eine komische Situation.

Ich liebe komische Situationen.

Wir treffen uns zur vereinbarten Uhrzeit, die Übergabe des Buches erfolgt schnell, ebenso die des Geldes. Transaktion abgeschlossen. Situation beendet? Nein. Wir unterhalten uns noch eine Weile über Bücher, das Lesen und das Schreiben. Eine sehr schöne Bekanntschaft. Eine der vielen tollen Dinge am Autorendasein ist es, mit komplett Fremden in Kontakt zu kommen, und mit ihnen eine Leidenschaft teilen zu können: Worte und was sie bewegen können.

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